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Das Netzwerk wählen, nicht die Kamera

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Wie Behörden zur Auswahl eines Netzwerks über die Speicherung von Beweismaterial hinaus planen können, damit Automation und intelligentere Polizeiarbeit unterstützt werden

Lassen Sie uns darüber nachdenken, was Sie wirklich kaufen, wenn Sie Body-Kameras erwerben. Eigentlich kaufen Behörden, die sich dieser relativ neuen Technologie zuwenden, nicht einfach nur neue Geräte für Ihre Beamten sondern sie investieren in die technologische Zukunft ihrer Agenturen. Wie die Zukunft auch immer aussehen mag, tägliche Routinen verändern sich in einer Behörde, die sich für die Eingliederung von unzähligen Terabytes an unterschiedlichem Beweismaterial entschieden hat. Es entstehen neue Verwaltungsaufgaben für Beamte, unbekannte Wege der Zusammenarbeit mit Staatsanwälten tun sich auf und vor allem ändert sich die tägliche Polizeiroutine. Damit entstehen allerdings auch neue Maßstäbe für die Leistungsmessung für effektive Polizeiarbeit.

Für die Abteilungen kann diese Zeit der Veränderung jedoch eine großartige Gelegenheit darstellen – eine Chance, Arbeitsabläufe zu automatisieren, die Schreibarbeiten zu reduzieren und eine interoperable Plattform einzuführen, die hilft, eine Ära intelligenterer Polizeiarbeit zu begründen.

Um Nutzen aus dieser neuen Technologie zu ziehen, müssen Polizeibehörden jedoch die Gewissheit haben, dass sie sich für die richtige Technologieplattform entscheiden. Es reicht nicht aus, ein Cloud-Speichersystem für die Video- und Audioaufnahmen von Body-Kameras einzuführen. Eine umfassende digitale Beweismittelverwaltungsplattform darf nicht nur Kameras, Apps und Services umfassen (wie den rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbaren Kundendienst von Evidence.com), sondern muss diese Technologien auch miteinander und mit anderen Systemen wie CAD/RMS-Datenbanken verbinden. Diese Verbindung definiert die Art und Weise neu, in der Beamte bei der täglichen Arbeit mit Geräten und Apps interagieren.

Jeder, der eine Cloud-Lösung primär als einfache Speichermethode statt als Automatisierungs-Tool darstellt, läuft Gefahr, den Wert der digitalen Beweismittelrevolution zu verwässern, die durch die Nutzung von Body-Kameras und anderen Technologien vorangebracht wird. Eine robustere digitale Beweismittelverwaltungsplattform kann dagegen Zeit und Geld sparen, indem das Filmmaterial von Body-Kameras in einen umfassenderen, effizienteren, stärker automatisierten Arbeitsablauf integriert wird.

Aber wie sollte eine Behörde bei der Auswahl einer Plattform vorgehen? Hier drei Aspekte, die beachtet werden sollten:

1. Denken Sie längerfristig

Wenn das aktuelle Tempo der Veränderung im Bereich der öffentlichen Sicherheitstechnologie (die in den letzten Jahren einen Zustrom von Innovationen, von Body-Kameras bis hin zu mobilen Apps, erlebt hat) ein Anzeichen ist, so werden die Dinge in nur wenigen Jahren möglicherweise ganz anders aussehen. Ihre Technologie muss dieser Tatsache gerecht werden, indem sie anpassbar und geeignet für sich ständig ändernde Arbeitsweisen ist. Stellen Sie sich Ihre Plattform als die bedeutendste Investition vor, die Sie für den langfristigen Erfolg Ihrer Behörde machen können. So sagt Axon beispielsweise für die nächsten Jahre voraus, dass die handschriftliche Papierarbeit in der Welt der Strafverfolgungsbehörden langsam verschwinden wird, zusammen mit vielen anderen mühsamen manuellen Aufgaben. Wird die Lösung, für die Sie sich entscheiden, in der dieser Art von Umgebung gut einsetzbar sein?

Das Axon-Netzwerk unternimmt bereits spezifische Schritte, um sicherzustellen, dass alle Formen digitaler Beweismittel nahtlos in automatisierte Arbeitsabläufe eingefügt werden können. Fotos, Videomaterial von Body-Kameras, Videomaterial aus Vernehmungsräumen, CCTV-Aufnahmen und andere Formen digitaler Beweismittel sind bereits in eine zukunftssichere, in der Cloud gehostete Datenbank integriert, wo sie richtig markiert, notiert und verwaltet werden. Die Daten der Benutzer laufen nicht länger Gefahr, obsolet oder inkompatibel zu werden, wenn neue Computer und neue Technologie eingeführt werden, ganz zu schweigen von der Mühelosigkeit, mit der eine Integration mit der Software anderer Anbieter möglich ist, von CAD/RMS-Systemen bis hin zu On-Demand-Transkriptionsdiensten.

In gleichem Sinne ist das Axon-Netzwerk auch mit automatisierten Video-Aufbereitungstools ausgestattet, die Zeit und Geld sparen, wenn Anfragen gemäß FOIA beantwortet werden müssen – eine wichtige Leistungskennzahl für eine Aufgabe, die mit der zunehmenden Verbreitung von Videoaufnahmen aus Körperkameras immer häufiger gestellt werden wird. Eine Plattform, die diese Art der Automatisierung oder die oben dargestellte Interoperabilität nicht bieten kann, wird den sich rasch weiterentwickelnden Fallmanagementbedarf von Behörden nicht erfüllen können. Diesbezüglich bieten nicht alle Cloud-Lösungen die gleiche Qualität.

2. Planen Sie von der Erfassung bis zum Gerichtsaal

Body-Kameras wurden für ihr Potenzial hoch gelobt, neue und wertvolle Beweismittel in Strafverfahren zu liefern, was zu höheren Aufklärungsquoten und einem effizienteren Justizsystem insgesamt führt. Aber wenn eine Behörde Body-Kameras für ihre Polizeibeamten kauft, stellt sich dieser Nutzen nicht automatisch ein, nur weil Kameras dabei sind. Videomaterial aus Body-Kameras ist für sich selbst genommen äußerst wichtig für die moderne Polizeiarbeit, aber es bewirkt nicht aus sich selbst heraus Veränderungen.

Mit einer Plattform, die nicht in größere Systeme integriert ist und wichtige Aufgaben nicht automatisieren kann, kann die Übermittlung von Beweismaterial von der Polizeidienststelle zur Staatsanwaltschaft eine gewaltige Aufgabe darstellen. Staatsanwälte benötigen aus eigenen Mitteln finanzierte, teure proprietäre Software, um Videodateien im offenen Format, die über Links weitergegeben wurden, einfach speichern und verwalten zu können. Neben der Notwendigkeit, schwerfällige Infrastrukturanforderungen zu erfüllen, müssen Staatsanwälte zusätzliche Hürden bei der Bearbeitung oder Aufbereitung von Videomaterial überwinden, und das alles, während es immer schwieriger wird, die Beweismittelketten aufrechtzuerhalten. Dies hat zur Folge, dass sich die Zeit bis zur Anklageerhebung insgesamt verlängert, mit vielen überflüssigen Stunden an Verwaltungsarbeit.

Anders als andere stellt Evidence.com eine Interoperabilität mit Evidence.com for Prosecutors bereit. Damit können Staatsanwälte Evidence.com-Videos betrachten, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen und ohne dass in eine teure digitale Infrastruktur investiert werden muss. Das Netzwerk liefert der Staatsanwaltschaft alle Tools, die zur Anzeige, Aufbereitung und Transkription benötigt werden, und das alles ohne Gemeinkosten. Die Beweismittelkette und alle Metadaten werden rigoros beibehalten, auch wenn die Benutzer bei der Polizei einen Teil eines Videos an ein drittes Tools exportieren. Auf diese Weise kann eine robuste Plattform die Zusammenarbeit und Partnerschaft von Polizei und Staatsanwaltschaft wirklich verbessern und sicherstellen, dass die Benutzer auf jedem Schritt des Wegs das Optimum aus dem Videomaterial ihrer Body-Kameras und anderen Beweismitteln herausholen.

3. Seien Sie sich über die Grenzen bewusst

So wie Body-Kameras für sich selbst genommen nicht in magischer Weise alle Probleme einer Behörde lösen können, so ist auch die beste Plattform kein Wundermittel. Entscheidend ist, sich darüber bewusst zu sein, was eine Plattform tun kann und was nicht. Eine Plattform wie die von Axon kann beispielsweise die Zeit stark verkürzen, die Polizeibeamte am Schreibtisch verbringen müssen, indem sie eine Vielzahl von Aufgaben automatisiert, von der Aufbereitung bis zum Fallmanagement und darüber hinaus. Das Ergebnis ist ein deutlich effizienterer Arbeitsablauf insgesamt, der zu mehr Kostenersparnis und einer intelligenteren Polizeiarbeit führt.

Bei der Beurteilung der Reichweite einer Plattform sollte auch bedacht werden, dass das volle Spektrum ihrer Fähigkeiten nicht immer offensichtlich ist. So stellt das Axon-Netzwerk beispielsweise eine CAD/RMS-Integration und einen On-Demand-Audio- und Video-Transkriptionsdienst eines Drittanbieters bereit, neben der Möglichkeit, digitale Beweismittel zu speichern und zu verwalten. Und das Netzwerk umfasst natürlich nicht nur Software, sondern auch Hardware (von Body-Kameras bis hin zu Body-Kamera-Halterungen – Gegenstände, deren Haltbarkeit von entscheidender Bedeutung ist, und die nicht übersehen werden dürfen), Garantien/Upgrades für Hardware und professionelle Serviceangebote wie Sicherheitsüberwachung und Kundendienst.

Es ist schwer, die Zukunft vorherzusagen. Die einzige Sache, die wir sicher wissen, ist, dass die Technologie immer weiter voranschreitet und die Polizeiarbeit sich immer weiterentwickeln wird. Natürlich sind Body-Cams als Technologie heute da und sie werden bleiben, aber sie sind nur ein kleiner Teil der umfassenden technischen Evolution, die sich momentan vor unseren Augen entfaltet. Behörden, die Entscheidungen über ihre technologische Zukunft treffen, müssen das im Hinterkopf behalten, indem sie über ihr langfristiges Wachstum, die ganze Breite des Lebenszyklus der Beweismittel und die Beschränkungen jeder gegebenen Technologie nachdenken. Es ist von entscheidender Bedeutung, über die reine Speicherung von Beweismitteln hinauszublicken, hin zu einer Zukunft, die durch eine verstärkte Automatisierung und effizientere Arbeitsabläufe bestimmt sein wird. Sich auf eine neue Realität vorzubereiten, die durch einen ständigen technischen Wandel geprägt ist. Kurz gesagt, ein Netzwerk zu wählen und nicht einfach nur eine Kamera oder eine Speichermethode.